Prof. Dr. rer. medic. habil. Martina Hasseler

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Als Pflege- und Gesundheitswissenschaftlerin sowie habilitierte Rehabilitationswissenschaftlerin liegt mein Schwerpunkt als Hochschulprofessorin auf innovative Lehre mit Verbindung von Theorie, Forschung und Praxis sowie auf eine angewandte Forschung.

Insbesondere intendiere ich mit meinen Forschungsprojekten, neue Erkenntnisse für eine qualitativ hochwertige gesundheitliche und pflegerische Versorgung zu erhalten. Des Weiteren möchte ich mit meiner Forschung zu einer Verbesserung der Rahmenbedingungen von Gesundheit und Pflege sowie der berufsgruppen- und settingübergreifenden Zusammenarbeit und Qualifikation von Gesundheits- u. Pflegeprofessionen beitragen.

Die Grundlage für diese Forschungs- und Lehrinteressen liegen in meiner Ausbildung zur Pflegefachperson, die ich vor vielen Jahren erfolgreich absolviert habe. Unterschiedliche praktische Erfahrungen nach meiner Ausbildung im Bereich der Pflege (Krankenhaus, ambulante Pflege, Pflegeheim) sowie im internationalen Raum legten die Grundlage für meinen kritisch-reflektiven Blick auf die Gesundheits- und Pflegeversorgung. Mein Weg führte über den zweiten Bildungsweg (Abitur nach der Ausbildung), Studium und Promotion - in Teilen jeweils auch über Stipendien finanziert, zur Hochschulprofessur und berufsbegleitend auch zur Habilitation.

Professorin für Klinische Pflege (Schwerpunkte Pflege- und Gesundheitswissenschaft, Gerontologie, Rehabilitation) an Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fakultät Gesundheitswesen, Privatdozentin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät I Erziehungs- und Bildungswissenschaften (Venia Legendi Rehabilitation/Rehabilitationspädagogik). Professur für Pflege- und Therapiewissenschaften an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg bis März 2019. Habilitation an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in der Fakultät I Erziehungs- und Bildungswissenschaften mit dem Thema "Menschen mit Behinderungen als vulnerable Bevölkerungsgruppe in gesundheitilcher und pflegerischer Versorgung" (Januar 2015). Seit dieser Zeit Status als Privatdozentin an der Fakultät I der CvO Universität Oldenburg. Februar 2013 bis Dezember 2017 Professorin an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fakultät Gesundheitswesen, mit folgenden Schwerpunkten in Lehre und Forschung: Gerontologie/Gerontologische Pflege, Gesundheitswissenschaften und Rehabilitation. Zuvor Vertretung der Professur pflegerische Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen sowie HAW Hamburg und Evangelische Fachhochschule Berlin. Eine breit gefächerte und internationale Expertise in den Bereichen Pflegewissenschaft, Public Health sowie Gesundheits- und Pflegepolitik runden das Profil ab.


Versorgungsforschung mit pflege-, gesundheitswissenschaftlichen gerontologischen Forschungsschwerpunkten:

  • Gesundheitliche und pflegerische Versorgung von vulnerablen Bevölkerungsgruppen (z.B. ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen, Prävention & Gesundheitsförderung & Rehabilitation i.d. Pflege)

  • Rahmenbedingungen gesundheitlicher und pflegerischer Versorgung (z.B. Koordination u. integrierte Versorgung, interdisziplinäre Gesundheitsversorgung, Digitalisierung in Pflege & Gesundheit)

  • Qualität i. Pflege & Gesundheit

Konferenzen, Tagungen & andere Neuigkeiten

Ansichtssache
zu: In Sachen Pflege sind wir ein Entwicklungsland
In:
Altenpflege 1/21, Vincentz Network, Hannover)  www.altenpflege-online.net   
"Ja, wir verfügen über wenige
Möglichkeiten und Ressourcen in
pflegewissenschaftlicher
Forschung. Viele Projekte werden im politiknahen Bereich vergeben
und werden so dem wissenschaftlichen Diskurs und der wissenschaftlichen
Weiterentwicklung entzogen. Die
Pfl egewissenschaft hat sich
zudem sehr schnell und früh dem Paradigma der evidenz-basierten Medizin
untergeordnet. Eine erforderliche theoretische, theoretisch-konzeptionelle und
wissenschaftlich-methodische Weiterentwicklung hat leider nicht stattgefunden,
die aber für eine wissenschaftliche Fachdisziplin hoch relevant ist."

Pflegepersonalmangel in Krankenhhäusern - Wie kommen wir aus der Krise?

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/pflege-personalmangel-krankenhaeuser-100.html

Ein neuer pflegewissenschaftlicher Podcast

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anlässlich des WHO-Jahres der Pflegeberufe u. Hebammen

Coronabedingt konnten wir keine Tagung durchführen - also, haben wir uns für diese Variante entschieden, um mit Entscheidungsträgern/innen, Politiker/Innen, Wissenschaftler/innen, Praktiker/innen ins Gespräch zu kommen. Die Frage, die mich triebt ist: benötigen wir überhaupt noch Pflegeberufe als Beruf?

Zu finden unter: http://blogs.sonia.de/pflegestandard/

 

"Wenn wir gute Pflege wollen, müssen wir uns fragen, wie sie ermöglicht werden kann."

 

Ein Innterview in:

Altenpflege 1/21, Vincentz Network, Hannover a www.altenpflege-online.net   

https://www.ostfalia.de/cms/de/g/.galleries/g_veranstaltungen_2020/AP_01_2021_Nachgefragt-Interview-Pro-Hasseler.pdf

 

In dem Gespräch, das Prof. Dr. Martina Hasseler, Professorin für Klinische Pflege an der Fakultät Gesundheitswesen am 12. Mai 2020,

dem internationalen Tag der Pflegenden,

mit André Hatting von Deutschlandfunk Kultur führte,

ging es um den längst überholten Begriff "Krankenschwester" und mehr Respekt für Pflegepersonal.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/pflegepersonal-der-schwester-gebuehrt-mehr-respekt.1008.de.html?dram:article_id=476555

Eine Würdigung:

Niedersächsinnen und Niedersachsen
Anlässlich des Landesgeburtstages blicken wir auf viele Niedersächsinnen und Niedersachsen, die sich in Kunst und Kultur, Wissenschaft, Sport oder auch in anderen Bereichen des Lebens verdient gemacht haben. Ein buntes Who is Who Niedersachsens. Die Übersicht wird kontinuierlich ergänzt.
https://www.niedersachsen.de/75-Jahre-Niedersachsen/niedersaechsinnen-und-niedersachsen-199742.html

 

 

Am 17.11.2020 wurde einer der beiden

Wissensschaftspreise in Niedersachsen

verliehen. Ich freue mich sehr über diesen

Preis!

Zusammenfassend für: Impulse gesamtgesellschaftlicher Diskussion um Status der Pflegewissenschaft im Sektor tertiärer Bildung, Bemühungen um Steigerung des Ansehen der Pflegewissenschaft durch strategische Akademisierung, Engagement für qualitativ hochwertige pflegerische Versorgung mit wissenschaftlicher Forschung.

https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/forschung/forschungsforderung/wissenschaftspreise/wissenschaftspreis_niedersachsen_2020/wissenschaftspreis-niedersachsen-2020-194690.html

https://idw-online.de/de/news758065

https://www.ostfalia.de/cms/de/huk/kommunikation/presse/pressemitteilungen-2020/wissenschaftspreis-fuer-ostfalia-professorin-martina-hasseler/